P R O J E K T

„Space“ bedeutet Raum.
„Experiment“ bedeutet Frage an die Natur.
„Spectrum“ bedeutet Anschauung, Erscheinung.

Diese Namen schließen die meditative und aktive Anschauung sowie das spielerische Erfahren der Grundgesetze unserer natürlichen und alltäglichen Erfahrungswelt mit ein. Versuche zur Mechanik, Akustik, Elektrizität, Optik, Nachrichtentechnik und zum Magnetismus, die nicht unmittelbar Gegenstand des Physikunterrichts sind, selbst ausprobieren und Grundlagen der Naturwissenschaften zu begreifen, ist die Idee für jeden Besucher der Ausstellung, egal welcher Altersgruppe.
Selbst durchzuführende Experimente regen nicht nur die Köpfe zum Nachdenken an, sondern faszinieren vor allem die Sinne der Besucherinnen und Besucher. Naturwissenschaft macht Spaß, ist begreifbar und regt die Phantasie an.
Mit dem Personenheber können selbst die Kleinsten sogar einen 13-Klässler schnell einmal hochheben und allein mit seinem konzentrierten Willen versetzt man zwar keine Berge, wohl aber das „Psychopendel“ unserer Ausstellung in Schwingung. Staunend erfährt man, was der Gewitterdonner mit dem Rohrtelefon oder was laut und leise mit Knoten und Bäuchen zu tun haben.
Fragen stehen im Raum:
Bist du ein Kraftwerk?
Lenken meine Hände Energie?
Wirkt strömende Luft anziehend?
Hast du Hochleistungsohren?

Antworten, die man als selbstverständlich empfindet und über die man sonst gar nicht nachdenkt, beruhen auf vielfältigen physikalischen Phänomenen, die man in unserer Ausstellung ausprobieren kann.

Der SpaceNet-Projektkurs unseres Gymnasiums hat es sich zur Aufgabe gemacht, in den nächsten Jahren eine solche ständige Experimentalausstellung zu schaffen, sie der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und so naturwissenschaftliche Interessen weiter zu wecken oder zu fördern. Die Schüler selbst bauten die Exponate in Gruppen oder auch alleine.